Es gibt Plätze auf der Welt, die uns nicht mit Überfluss an Reichtum, sondern mit ihrer Einfachheit und klassischen Schönheit verführen. Es ist die Harmonie der perfekten architektonischen Proportionen und deren Einklang mit der Natur. Ein einfacher Steinfußboden und darin enthaltene Geschichte hinterlassen einen unvergesslichen Eindruck. Ein dreihundert Jahre alter Stiegenaufgang aus Eiche bezaubert, obwohl er sehr abgenutzt ist, weil darauf viele Generationen jahrelang hinauf- und hinabgestiegen sind. Die massive Barocktüre öffnet sich langsam und behäbig, um in ein mit Ruhe erfülltes Haus einzuladen. Ein Haus, das in die Natur gebaut ist und das eine Einheit mit dem Park und dem daran anschließenden Nutzgarten bildet.

Schloss Eichmedien ist kein Hotel, es ist ein Haus mit klassischer Schönheit. Die klassischen und einfachen Formen wurden bei der Renovierung und Wiederherstellung mit Respekt behandelt. Es ist ein Haus für Liebhaber von Ruhe, Schönheit der Form, Harmonie und Ordnung. Hier findet man einen dreihundert Jahre alten Fußboden, bequeme Ausstattung und Internetzugang zugleich. Es vereinigt die Wärme häuslicher Behaglichkeit mit der noblen Größe der Badezimmer. Es ist ein Haus, in dem nur das Beste – gute Gesellschaft, Wein, Essen und freundliche Atmosphäre – geschätzt wird.


So beschreiben die Eigentümmer die Zimmer im Palast:

Zimmer der Prinzessin

Es ist eines der kleinsten Zimmer bei uns aber dafür ist es ein sehr anmutiges. Um in das Zimmer zu gelangen, muss man erst einmal den dunkelgrünen Geheimflur passieren. Als ich anfing es zu gestalten, dachte ich an kleine Mädchen und ihre Märchenträume. Jedes kleine und großes Mädchen verbringt viel Zeit vor dem Spiegel. Und um diesen Erwartungen entgegenzukommen, ist das zu dem Zimmer gehörende Bad entsprechend groß ausgelegt. Das Badezimmer erfüllt also den Zweck einer Garderobe und besitzt ein großes Fernster, das jederzeit einen prüfenden Blick nach dem Wetter draußen ermöglicht. Sieht man da die Sonnenstrahlen durch die Bäume fallen oder zwingt uns der Regen in dem Märchenzimmer bei Buchlektüre am Kamin zu bleiben? Auch hier sind die Kacheln handbemalt mit Motiven nach William Morris gestaltet, farblich sind sie mit unaufdringlich rosa und mattschwarzer Glasur aufeinander abgestimmt. Die Badewanne ist mit Keramik verkleidet, die an ein Plüschsofa erinnert. Achtung! Auf der Abbildung ist unser Hund Bazyl sichtbar, der vor dem Bett liegt, er gehört nicht zu der Zimmerausstattung.

Englisches Zimmer

Als ich vor Jahren einen Bildband über englische Interieurs gekauft hatte, hatte ich mich sofort in diesen Stil verliebt und fand ihn als etwas Besonders. Dieses Zimmer ist anheimelnd und gleichzeitig unkonventionell und natürlich darf ein Kacheloffen nicht fehlen. Unser Englisches Zimmer zeichnet sich durch die Farbenabstimmung in Kaukautönen aus. Zwei Besonderheiten finden sich hier: ein Doppelbett mit Toile-de-Jouy-Motiven und ein Kamin aus unserer Manufaktur, der schokoladen-mattfarbig glasiert ist. Darauf wird nach dem englischen Vorbild viel Trödel, vor allem chinesisches Porzellan, aufgestellt. An den Wänden des Zimmers hängen Bilder mit Motiven des typischen englischen Landlebens. Ob zu diesem durchaus englischem Raum eine französische Schneiderfensterpuppe passt? Ja, sie ergänzt die restliche Ausstattung. Im Badezimmer befinden sich auf den Kacheln als Krönung der englischen Stimmung handgemalte, braunrötliche Motive von William Morris.

Rabbenzimmer

Das Rabenzimmer hat für uns seine eigene, besonders persönliche Geschichte. Es geschah vor vielen Jahren, als zwei Babyraben aus dem Nest in unseren Garten gefallen sind. Wir haben sie gefüttert und uns um sie gekümmert. Bis sie selbständig wurden, haben wir sie in einem der freien Zimmer im Schloss untergebracht. Eines Tages war es soweit und sie konnten selbständig fliegen. Doch am nächsten Tag nach einem nächtlichen Gewitter fanden wir einen von beiden halbgelähmt im Garten liegen. So begann unser sechsjähriges Abenteuer mit dem Raben. Der Rabe gehört zu den intelligentesten Vögeln überhaupt, der unsere hat die Menschen aus unserer Umgebung nachgeahmt: den Hausmeister als dieser den Hund rief oder die Renovierungsarbeiter, die miteinander schimpften. Die menschliche Stimmenimitation war unverkennbar. Krunio (Koseform von Kruk – polnisch Rabe) versuchte trotz seiner Behinderung Tag für Tag das Fliegen wiederzuerlernen. Trotz der Niederlagen sprang er immer wieder von den Treppen im Schloss und landete jedes Mal mit dem Schnabel auf dem Fußboden. Er war wirklich tapfer und unerschütterlich. Selbst vor einem Rottweiler hatte er keine Angst und bediente sich an seinem Futter. Kekse war sein Lieblingsessen und seine Lieblingsbeschäftigung war in menschliche Zehen zu pieksen. Sobald er also einen Menschen mit Flipflops sah, begann er sein schmerzhaftes Spiel. Nur wir beide durften ihn an Kopf und Hals streicheln, sobald es jemand anders versuchte, piekste er denjenigen blutig in den Finger. Zur Erinnerung der gemeinsamen Zeit mit Krunio haben wir eines von den Zimmern in unserem Schloss nach ihm benannt. Das Rabenzimmer ist in Elfenbein- und Leinfarben gestaltet. Über dem Bett hängt ein Krunio-Porträt, das mein Vater in Pastell gezeichnet hat. Auch im Bad enthalten die Ornamente der Fliesen Rabenmotive und durch die Fenster dieses Zimmers hat man einen Ausblick auf den Baum, aus dem die Vögel damals gefallen sind.

Pastellzimmer


Es ist immer anders als man denkt. Somit habe ich hier ein blaues Zimmer mit Tapeten mit Toile-de-Jouy-Motiven und anmutigen Möbeln geplant. Doch entstanden ist es ein warmes und kaltes Zimmer gleichzeitig. Bis jetzt sind alle unsere Gäste von diesem Zimmer immer begeistert gewesen. Die Kachelmotive im Bad zitieren die Abbildung in einer alten Wanne, die wir in unserer Manufaktur renoviert und rekonstruiert haben.

Das Bad im Pastellzimmer besitzt als einziger Raum im Schloss ein Fenster zur westlichen Seite. Alle anderen Westfenster im Schloss wurden aufgrund der sehr starken westlichen Winde zugemauert. Im 19. Jahrhundert waren die Vorbesitzer nicht im Stande die fünfzig Quadratmeter großen und über 5,5 Meter hohen Zimmer zu beheizen. Einerseits gibt es den schneidenden Wind, anderseits begeistert uns der Blick auf den Sonnenuntergang. Dieser erzeugt im Bad des Pastellzimmers rot-orange einmalig stimmungsvolle Lichtreflexe. Durch dieses Fenster eröffnet sich ein Blick auf die masurischen Felder. Im Sommer werden sie von den Fröschen beherrscht, deren Geräusche typisch sind für Masuren und die dieser Region eine magische Stimmung verleihen. Als ich in den Erinnerungen von Marion Dönhoff über ihren Ritt durch Masuren las, hatte ich den Eindruck, dass diese Zeit hier stehengeblieben ist."











Doppelzimmer ab 500,00 PLN / Nacht
Appartement ab 600,00 PLN / Nacht

Tagespreise in Polnischer Zloty (PLN). Die Preise verstehen sich pro Zimmer und Tag inkl. Frühstück für 2 Personen.

 

 

In der großen Schlossküche wird das Frühstück serviert. 

Es besteht die Möglichkeit der Bestellung des Abendessens. Die Gäste sitzen überwiegend zusammen an einer langen Tafel und genießen das frische Gemüse aus dem eigenen Anbau, zart gebratenes Fleisch sowie hervorragende Desserts.

Die Schlossküche befindet sich im Kellerbereich des Schlosses. Darunter befindet sich noch ein Keller für Champagner und Cognac......

Pałac Nakomiady

Nakomiady 7A, 11-400 Kętrzyn

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